Weissenstein (SO): Die Schweiz im Visier
Einfach los wandern ohne grosse Planung: Eine Rundwanderung auf dem Weissenstein ist für jung und alt machbar.
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Solothurns Hausberg Weissenstein ist einer für alle: Er bietet ein Panorama über die halbe Schweiz, einfache (Winter-)Wanderwege und erst noch eine Gondel, die Nebel-Müde in wenigen Minuten auf fast 1300 Meter Höhe hievt.

DIE FAKTEN
Höhe: 1280 m.ü.M.
Lage: Bergrücken des Schweizer Jura und «Hausberg» der Stadt Solothurn
Länge: 3.8 km bzw. 1 Std. (von/bis Bergstation Weissenstein)
Anforderungen/Kondition: leicht
Besonderes: Seit 1977 im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung
Anreise: Mit Bahn und Bus via Solothurn nach Oberdorf, anschliessend 15 Min. Spaziergang zur Talstation der Seilbahn Weissenstein; mit dem Auto via Solothurn nach Oberdorf; grosser Parkplatz, anschliessend 5 Min. Spaziergang zur Talstation
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DIE GANZE GESCHICHTE
Einfach loswandern ohne alle Planung und eine Route wählen, die für jung und alt problemlos begehbar ist? Dann ab auf den Weissenstein, den Hausberg der Solothurner! Zum einen ist man mit den blauen Gondeli der Seilbahn Weissenstein in einer knappen Viertelstunde auf 1286 Metern Höhe, zum andern kann man im hiesigen Hotel an schönster Panorama-Stelle bereits ein erstes Mal einkehren – auf einer Terrasse mit sensationellem Ausblick.

Weissenstein: Hallo, Jungfrau!

Von den Churfirsten über die Rigi, den Fronalpstock und das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau bis zum Creux du Van und dem Bielersee sind sie alle präsent, die Schönsten der Schweizer Gipfel! Und das Aaretal mit seinen verspielten Flussschlaufen liegt einem buchstäblich zu Füssen. Zumindest, wenn das Wetter es gut mit den Ausflüglern meint und alle Exklusivitäten freigibt 🙂 .

Mehr als Winterwandern

Winterwanderer, Schneeschuh- und Langläufer findet auf diesem Bergrücken des Schweizer Jura diverse gut präparierte Wege vor. Besonders beliebt etwa ist jene 12 Kilometer lange Strecke von Gänsbrunnen nach Moutier – eine Tour, die Grat- und Schluchtwandern über die wildromantischen Jurahöhen beinhaltet und rund 4 ½ Stunden dauert. Wer’s einfacher möchte, nimmt den Winterwanderweg von der Bergstation der Seilbahn zum Bergrestaurant Hinterweissenstein und zurück unter die Füsse. Eine Sache von einer knappen Stunde. Also noch einfacher als etwa die Rundwanderung um den Engelstock in der Zentralschweiz (SZ) oder der Rundweg Schiben im Glarnerland.

Zur Belohnung eine Rösti

Zwar ist die Aussicht zur Linken auf die Alpenkette über weite Teile durch Bäume verdeckt, zeigt sich «nur» der Bielersee in der Ferne. Trotzdem erahnt man bereits auf dieser einfachen und kurzen Strecke etwas von der schier unendlichen Weite des Jura. Und wer’s geschafft hat, gönnt sich im einfachen Beizli Sennhaus samt Terrasse gleich unterhalb der Bergstation eine Einkehr. Viele Solothurner schwärmen von der hiesigen «Sennhaus-Rösti» mit Raclette-Käse und Spiegeleiern.

Geheimtipp Schlitteln

Und wie geht’s zurück nach Oberdorf? Entweder erneut mit der Seilbahn Weissenstein oder mit einem Schlitten; die Dinger können an der Bergstation gemietet werden. Ein echter Geheimtipp für alle Nicht-Solothurner. Denn die Passstrasse Oberdorf – Weissensteinpass – nach Gänsebrunnen gilt als eine der steilsten der Schweiz und ist im Winter für den Privatverkehr gesperrt. Schlittelfans sagen «danke» 😊!

Teddy B, Februar 2019

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