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Von einem «See» sieht man zwar nur den Vierwaldstättersee, dafür thront über allem die Rigi, Königin der Berge. Ein weit verzweigtes Wegnetz macht die Seebodenalp zur beliebten Ausflugs- und Wander-Destination.

DIE FAKTEN
Höhe: 1030 m.ü.M.
Lage: Vorgelagertes Hochplateau an der Nordwestflanke der Rigi (SZ)
Länge: 2 km bzw. 1 Std.
Anforderungen/Kondition: leicht
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Anreise: Mit dem Auto via Küssnacht am Rigi bis hinauf zur Seebodenalp (Parkplätze vorhanden); mit der Bahn bis Küssnacht am Rigi, anschliessend mit dem Bus zur Talstation der Seilbahn und mit dieser bis zur Seebodenalp.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Wer will schon «Ausflügler» sein, das klingt so bequem. Auf der Seebodenalp allerdings passt das irgendwie. Noch nicht auf der Rigi, nicht mehr unten am Vierwaldstättersee, sondern irgendwo zwischen Himmel und Erde. So weit hat man es immerhin geschafft; vielleicht zu Fuss, vielleicht etwas faul mit Auto oder Bus oder gar mit einer neuen Luftseilbahn. Die beiden Gondeln benötigen nur acht Minuten von Küssnacht her bis zur Bergstation der Seebodenalp auf 1025 Metern. Danach heisst es wandern: nach Lust und Laune und je nach Kondition.

Autofahren bis hinauf zur Seebodenalp ist möglich.

Die Rigi ruft

Das Wandernetz auf der Seebodenalp, dieser der Rigi vorgelagerten Terrasse, ist gross. Natürlich wollen viele weiter und hinauf zur Königin der Berge, etwa nach Rigi Staffel. Eine Wanderung, die nicht ganz ohne ist und rund zwei Stunden in Anspruch nimmt. Und natürlich könnte man «oben» auch gleich noch den Rigi-Panoramaweg unter die Füsse nehmen. Aber das dauert dann doch…
Andere wollen «nur» geniessen und von A nach B und zurück zum Ausgangspunkt wandern. Ihnen empfehle ich eine Tour von der Bergstation bis  zur Alpwirtschaft Ruodisegg. Allein die Aussicht auf Küssnacht, Pilatus und den Vierwaldstättersee unterwegs ist ein echter Hit. Ausserdem geht es hier auf dem «Kretenweg» mehrheitlich geradeaus. Die Wanderung ist leicht in rund einer Stunde zu machen, selbst mit Chind und Chegel.

Top-Aussicht auf den Vierwaldstättersee garantiert!

Die Seebodenalp der Fliegenpilze

Mein Geheimtipp für all jene, die auf die Seebodenalp «fliegen», aber nicht als «faule» Ausflügler gelten wollen: Nehmt den Weg vom Dorf Immensee am Zugersee her!  Zwar ist der Anstieg etwas steil und mühsam, aber er führt grösstenteils durch den Wald und wird nur von Insidern frequentiert. Im Herbst trifft man hier ausserdem auf Fliegen- und Steinpilze. Ein richtiger Märchenwald!  Nach etwas mehr als einer Stunde hat man es geschafft und steht auf der Seebodenalp. Mit all den «Normalo-Ausflüglern»… 🙂

Teddy B, September 2018

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