Zigerhörnli und andere schöne Aussichten: Der Rundweg Schiben im Glarnerland ist leicht zu bewältigen und bietet trotzdem spannende Erfahrungen. Ausserdem wandert man hier häufig hoch über dem Nebel 🙂 .

DIE FAKTEN
Höhe: 1300 m.ü.M.
Lage: Glarnerland/Ferienregion Elm (GL)
Länge: 5 km bzw. 1 1/2 bis 2 Std.
Anforderungen/Kondition: leicht
Anreise: Mit dem Auto über A3 via Glarus nach Matt bis zur Talstation der Luftseilbahn Matt-Weissenberge (Parkplätze); mit den SBB bis nach Schwanden (GL) und weiter mit dem Bus.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Manchmal wünscht man sich etwas auf die Schnelle. Eine kleine, einfache Wanderung an der Sonne, Einkehren in einem Berggasthaus – und abhängen. So, wie ich das am Rundwanderweg Bargis in Graubünden mag. Auch der Schiben-Rundweg ist dazu wie gemacht. Diese Rundwanderung zieht sich über 5 Kilometer auf den Weissenbergen, einer Sonnenterrasse des Glarnerlandes. Und dauert 1 ½ bis maximal 2 Stunden – ohne grosses Auf und Ab. Für ganz Faule gibt es sogar eine Abkürzung. Doch das wäre schade.

Schiben: Abhängen auf dem Sonnenplateau

Hinauf auf 1300 Meter geht’s vom Dorf Matt im mittleren Sernftal – etwa 6 Kilometer von Elm entfernt – aus. Ein knütsch rotes Gondeli führt in vier Minuten steil bergan – und ohne jeden Mast. Ziemlich spektakulär und mit Weitblick über das Tal. Oben angekommen, sind die «Schiben»-Wegweiser nicht zu übersehen. Was ich an diesem Ort besonders schätze: Wenn im Unterland der Nebel jeweils zäh und tief liegt, scheint hier häufig die Sonne. Nicht umsonst gilt dieses Plateau als sonnigster Ort des ganzen Kantons. Weit geht dann der Blick ins Chrauchtal, das im Sommer Ausgangspunkt für spannende Wanderungen ist. Im Winter aber begegnet man Schneeschuh-, Skitouren- und Schlittelfans, zumal eine Schlittelbahn bis hinunter nach Matt führt. Als Bähnchen-Fan werde ich natürlich wieder meinen «Roten Pfeil» wählen.

Ein Fondue open air für das grosse Glück

Weil Winterwandern Appetit macht, heisst es unterwegs einkehren. Gleich zwei Berggasthäuser stehen entlang dem Weg, beide mit Terrasse und Blick in die Winter-Wunderwelt. Also auf zur Wirtschaft zum Weissenberg. Die orangen Decken auf den Holzbänken draussen versprechen Wärme und Schutz vor dem Wind. Ein Blick in die Karte macht noch mehr Hunger. Es gibt Glarner Spezialitäten wie Chäs- und Zigerhörnli – und sogar Fondue. Noch dazu openair an der Glarner Sonne genossen. Wer möchte da mit einem Fünfgänger tauschen!

Infos zum Fahrplan

Teddy B, Januar 2018

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