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Seine Bogenstaumauer gilt als die älteste Europas – und war berühmt-berüchtigt als überteuertes Bauwerk, damals im Jahr 1920. Tempi passati. Heute ist der Stausee Lac de Montsalvens in den Fribourger Voralpen ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel.

DIE FAKTEN
Höhe: 801 m.ü.M.
Lage: Stausee zwischen Broc und Charmey (Fribourg)
Länge: 10 km bzw. 3 Std.
Anforderungen/Kondition: leicht
Anreise: Mit dem Auto via Fribourg und Broc nach Charmey oder über den Jaunpass via Jaun nach Charmey. Mit dem Zug via Fribourg nach Bulle, weiter mit dem Bus.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Manchmal möchte man einfach «ein bisschen» wandern, abtauchen, auftanken, ohne sich gross anzustrengen. Keine gewaltigen Höhenmeter bewältigen und auch keinen 50 Liter-Rucksack schultern. Für solche Momente ist die Rundwanderung um den Lac de Montsalvens wie gemacht. Sie dauert knapp drei Stunden und zieht sich über 10 Kilometer hin; ein Grossteil davon verläuft im Wald.

Bitte  nicht anstrengen!

Der See breitet sich zwischen den Orten Broc und Charmey aus, keine 11 Kilometer vom geschäftigen Bilderbuch-Dorf Gruyères entfernt. Die meisten Touristen brausen an ihm vorbei auf dem Weg Richtung Jaunpass. Schade. Sie verpassen einiges. Denn dieser See ist ähnlich idyllisch wie sein kleinerer Bruder, der Schwarzsee. Betty und ich mögen den Lac de Montsalvens auch, weil er keiner dieser Glamour-Seen ist, wo sich eine Luxus-Residenz an die andere reiht und Restaurant um Restaurant um die Gunst ihrer Klientel buhlt. Hier gibt’s schattige Wälder, gut begehbare Wanderwege und eine Staumauer. Damit hat sichs. Fast.

Staumauer: Europarekord

Immerhin gilt die 115 Meter lange Bogenstaumauer als älteste ihrer Art in Europa. Und teuer, viel zu teuer, soll sie damals gewesen sein, als das Bauwerk im Jahr 1920 fertiggestellt wurde. Dabei wirkt die Brücke aus heutiger Sicht geradezu liebenswert klein 😊. Ein weiteres, wenn auch einfaches Highlight auf dem Weg von Charmey zur Staumauer ist eine 60 Meter lange, moderne Hängebrücke. Ein bisschen Zittern und Schaukeln darf sein.

Fribourgs ältestes Chalet

Mehr Aufregung ist nicht. Und wird nicht. Beizli am Weg gibt es keine, dafür mehrere Picknickplätze, wo Familien gemütlich bräteln. Doch einen weiteren «Superlativ» gibt es noch zu vermerken: Auf dem Plateau der Monse an der linken Uferseite gibt es das älteste Chalet Fribourgs zu bewundern – und eine Top-Aussicht auf Charmey. Anschliessend kann man sich beruhigt auf den Weg Richtung Jaunpass machen.

Teddy B, Juni 2018

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