Lima (PER): Baile ñero im Vorzimmer des Himmels

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In Limas Künstlerviertel Barranco (Peru) wird in vielen Restaurants spontan musiziert und gesungen; in einem Restaurant gab’s sogar ein Ständchen für Teddy B ganz persönlich. Vorgetragen vom Besitzer eines langjährigen Familienbetriebes.

DIE FAKTEN
Ort: Barranco, ein Künstlerviertel in Lima, direkt am Meer
Restaurant: Songoro Cosongo
Anreise: Mit dem Flugzeug nach Lima, anschliessend per Bus oder Taxi nach Barranco

DIE GANZE GESCHICHTE
Barranco ist eines von 43 Stadtvierteln in Lima – und ein spezielles. Aus Barranco stammt etwa der Schriftsteller Mario Vargas Llosa. Hier treffen sich aber nicht «nur» Schriftsteller, sondern Künstler und Lebenskünstler aller Art.  Auch Touristen. Hoch über dem Meer laden Bars und Restaurants ein, abends  finden in den schmalen Gassen und auf den Piazze spontane Konzerte statt.

Familienbetrieb in vierter Generation

Nicht umsonst wird Barranco auch «sucursal del cielo» – Vorzimmer des Himmels – genannt. In ein solches Zimmer oder vielmehr Restaurant hat es Teddy B bei seinem Lima-Besuch verschlagen. Er wollte einfach essen und einheimisch dazu. Sein Ziel: Das familiäre Restaurant Songoro Cosongo, ein urgemütliches altes Lokal.

Trommelwirbel für Teddybären

Besitzer Hernan Vega führt sein Restaurant in vierter Generation und hat wohl kaum je einen Bären am Tisch gesehen. So tischt er erst köstliche Causa auf – ein typisch peruanisches Gericht aus zerstampften Kartoffeln und Pouletfleisch – und gibt anschliessend ein Exklusiv-Ständchen, einen Baile ñero. Das traurig schöne Lied aus der Sklavenzeit sorgt denn für wohliges Gefühlskribbeln.

Teddy B, März 2016

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