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Ayurveda hört sich ähnlich exotisch an wie Kurkuma, Kardamon und Koriander. Dennoch fügt sich alles zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Teddy B hat sich in Beruwela (Sri Lanka) zum grossen Ohm eingefunden.

DIE FAKTEN
Lage: Beruwela, Stadt an der Südwestküste von Sri Lanka
Höhe: 0 m.ü.M. / direkt am Meer
Besonderes: In Beruwela sind viele Ayurveda-Zentren heimisch
Anreise: Mit dem Flugzeug nach Colombo (Sri Lanka) und weiter mit Bus oder Taxi nach Beruwela
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DIE GANZE GESCHICHTE
Alle, die es schon gemacht haben, schwärmen davon. Und viele, die es noch nicht erlebt haben, hegen Zweifel. Ayurveda – das ist  bestimmt etwas Esoterisches, etwas für Chörnlipicker, Ausserirdische und Feinde jeglichen Genusses! Wo es doch während einer Kur weder Kaffee noch Alkohol gibt, auch kein Fleisch und keine Meeresfrüchte, ganz zu schweigen von anderen «bösen» Lastern wie etwa Rauchen. Ausserdem hatte ich in der Schweiz schon viele tolle Erfahrungen mit Wellness gemacht; vom Barfusslaufen über ein Hochmoor im Toggenburg über  Tiefenentspannung im Jura bis zum Abtauchen in römisch-irischen Thermen im Kanton Schwyz.

Viel mehr als Shiro Dhara

Stattdessen wartet Ayurveda mit exotisch klingenden Begriffen wie Nasyam, Pizhichil und Kizhi auf; lauter Behandlungsmethoden, welche körperlich wie seelisch entspannen und diverse Beschwerden oder gar Krankheiten heilen sollen. Vieles davon erfolgt in Form von Massagen mit warmen, duftenden Ölen samt Kräutern, Wurzeln und anderen pflanzlichen Wunderdingern.

Geheimnisvoll und unheimlich zugleich

Mir war zuvor nur gerade Shiro Dhara bekannt, dieser Stirnguss mit warmem Öl, der Symptome wie Stress, Schlaflosigkeit und mehr lindert. Auch von den berühmten drei Doshas hatte ich nur eine leise Ahnung: Vata, Pitta und Kapha heissen diese geheimen Kräfte, mit denen nach Ayurveda-Überzeugung jeder Mensch geboren wird. Und die es im Einklang zu halten gilt – oder wieder dorthin zu bringen. Mit Ayurveda. Mit Yoga. Mit rein pflanzlicher Kost. Ich gestehe: Mir war das alles etwas unheimlich.

Kann die Lehre vom guten Leben so gut sein?

Aber gesund soll es sein – und entspannen, entschlacken, entgiften. Deshalb habe  ich es gewagt und bin eine Weile abgetaucht. Zuvor habe ich immer mal wieder so lange das Wort ausgesprochen, bis mich allein der Klang einlullte. «Ayurveeeeeeeda», die Lehre vom guten Leben, wie das im alt-indischen Sanskrit heisst. Eine Art ganzheitliche Therapie für Körper und Seele. Über 3000 Jahre alt ist diese Sprache, und so alt ist vermutlich auch die indische Ayurveda-Heilkunst. «Ayus» bedeutet «Leben» und «veda» heisst «Wissen». Im Wissen darum bin ich nach Asien geflogen – nach Sri Lanka.

Erinnerungen an Alchemie werden wach

Soll ich jetzt die ganze Kur schildern, step by step – vom Yoga bei Sonnenaufgang bis zu den Pflanzendragées abends aus der hauseigenen Kräuter-Apotheke, deren Besuch mich an eine Alchimistenküche erinnerte? Vom «cleaning day» mit nichts als Reissuppe bis zum Pieksen bei der täglichen Akupunktur? Von der schier unendlichen Vielfalt an köstlichen (!) Gerichten mit Gewürzen und Kräutern, die ich nicht mal ansatzweise kannte, bis zu den regelmässigen Ganzkörpermassagen mit warmen Ölen, die sogar Ohrläppchen und Handballen miteinschlossen?

Neugeboren – dank Ayurveda

Nein. Ich tue es nicht. Denn das alles würde Ayurveda nicht gerecht. Ayurveda ist mehr. Viel mehr. Eine Art Körper-Seelen-Kur, die nicht nur entspannt, entschlackt und entgiftet. Sondern auch befreit, sämtliche Sinne wieder-erweckt – und einfach glücklich macht. Wie habe ich mich gefühlt danach? Wie neu geboren… – das ist es, das trifft es! Und falls Du einfach mal Ayurveda-Luft schnuppern und vieles über gesunde Ernährung mit Ayurveda erfahren möchtest: Das kannst Du auch in der Schweiz; hier erfährst Du mehr!

Teddy B, März 2018

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