Bärlauch im Wald
Auf Waldspaziergängen omnipräsent: Bärlauch. Foto: Helge May (NABU)
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Pressemitteilung NABU: Der wild wachsende Bärlauch ist in den vergangenen Jahren in der Frühjahrsküche immer beliebter geworden. Seine nach Knoblauch schmeckenden Blätter schmecken frisch auf dem Butterbrot, als Pesto zu Pasta, in Salaten und Suppen. Der Bärlauch gedeiht in Wäldern an schattigen, feuchten Standorten. Vor allem in Auwäldern bedeckt er große Teile des Waldbodens, so dass schnell genügend Blätter gesammelt werden können. Am besten schmecken die noch jungen Blätter. Doch Vorsicht: Immer wieder wird Bärlauch mit dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt. Diese beiden Pflanzen sind giftig und dürfen auf keinen Fall gegessen werden.
Im Wald kann vor allem das Maiglöckchen an den gleichen Standorten wie der Bärlauch wachsen. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Geruch: Während die Blätter des Bärlauchs intensiv nach Knoblauch riechen, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt, sind die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose geruchlos.
Wichtig: Nur wer die Bärlauchpflanzen im blütenlosen Zustand sicher erkennen kann, sollte sie sammeln

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