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Der Türlersee im «Säuliamt» liegt vor den Toren der Grossstadt Zürich und ist die perfekte Adresse für kurze Fluchten. Und: Mit ÖV perfekt erreichbar.

DIE FAKTEN
Lage: im Zürcher «Säuliamt» – an der Grenze der Gemeinden Hausen und Aeugst am Albis
Höhe: 643 m.ü.M.
Masse: ca. 1.5 km lang / 500 m breit / Fläche: 49 ha
Besonderes: 11 Feuerstellen rund um den See
Anreise: Via Zürich («Triemli») oder Hausen am Albis  mit dem Postauto (Nr. 236) oder mit dem Auto direkt zum See. Gratis-Parkplätze vis-à-vis Campingplatz/Badeanstalt.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Er ist das, was man ein «totales Idyll» nennt: Von Schilf und Wäldern umgeben und inmitten eines Naturschutzgebietes mit Hang- und Flachmooren, Naturufern sowie Trockenwiesen. Aber trotzdem mit ÖV perfekt erreichbar. Sogar einen Campingplatz mit Beizli (geöffnet April bis anfangs Oktober) und ein Strandbad gibt es hier. Und ein stattliches Restaurant mit Terrasse, wenn auch nicht direkt am See.

Türlersee – eine Märchenkulisse.

Türlersee: Der Eiszeit sei Dank

Der Türlersee also. Ein uralter Kerl und entstanden durch einen Bergsturz. Damals, am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10’000 Jahren. Ein See auch, dessen Lage zwischen Albis und Aeugsterberg äusserst windgeschützt ist. Schön für Bade- und Spazierfans, weniger schön für den Türlersee. Denn sein Wasser wird dadurch kaum natürlich umgewälzt, so dass im Winter eine Zirkulationspumpe mithelfen muss. In richtig kalten Wintern – zuletzt 2009 und 2012 – friert die kleine Fläche sogar zu. Dann wird der See zum Begehen freigegeben.

Jeder ein Schlittschuhläufer: Teddy B  Im Jahr 2012.

Zu jeder Jahreszeit schön

Was ich am Türlersee schätze: Er ist zu jeder Jahreszeit schön – nicht «nur» im Frühling, wenn es am Ufer allerorts quakt. Schliesslich ist das Gewässer ein wichtiger Laichplatz für Grasfrösche und Erdkröten und im ganzen Kanton dafür bekannt. Im Sommer kann man im klaren Wasser seine Runden ziehen und im Strandbad oder auf einem der Stege rundherum entspannen. Im Herbst wiederum ist das Farbenspiel der Bäume und Blätter ein Spektakel; im Winter verpacken Schnee und Eis den Türlersee zuweilen in Watte. Perfekt verbinden lässt sich ein Ausflug auch mit einer Wanderung auf das benachbarte Albishorn.

Herbstidylle am Türlersee. Malen müsste man können!

Eine Wanderung für alle

Der kleine See ist einfach zu umrunden. Eine knappe Stunde benötigt man, um auf weichen Waldwegen um das Gewässer zu spazieren, wobei der Weg meistens unmittelbar am Wasser verläuft. Wer mehr tun möchte: Vom Türlersee aus sind diverse kurze und längere Touren machbar und gut beschildert!

Wandern total: Wohin soll’s gehen?

Feuerstellen inklusive

Die eine Seite ist vorwiegend Waldgebiet, auf der anderen dominieren Wiesen. Auch elf Feuerstellen samt Gratis-Holz wurden angelegt, so dass einem Picknick- und Grillplausch nichts im Wege steht. Bitte verzichte darauf, eine «eigene» Feuerstelle zu errichten oder gar Einweggrills zu benützen; ersteres ist gefährlich, letzteres einfach nur unnütz und unpassend in einem Natur- und Landschaftsgebiet wie diesem!

Ein Bett am See: Holzliegen laden zum Träumen ein.

Auf Holzliegen träumen

Einen Geheimtipp verrate ich Dir zum Schluss: Zwar ist in der «Badi» im Winter nichts mit Schwimmen und Planschen. Aber an vorderster Stelle des Strandbades direkt am Wasser wurden zwei grosse, bequeme Holzliegen installiert. Und dort lässt es sich an warmen Tagen herrlich ins Blaue hinaus träumen!

Teddy B, Oktober 2019

Weitere Seen mit Bilderbuch-Charakter:

Tschingelsee: Feuchtgebiete
Sihlsee: Der Stau der Superlative
Golzernsee: Stelldichein für Fischers Fritzen
Nussbaumersee: In bester Gesellschaft
Caumasee: Warmblüter in den Bergen

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