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Keine wirklich grosse Sache, aber eine schöne Ergänzung zu Wanderungen in der Gegend: Die Thurfälle bei Unterwasser im Toggenburg – und einfach erreichbar.

DIE FAKTEN
Lage: bei Unterwasser im Toggenburg (SG)
Höhe: 906 m.ü.M. (Unterwasser)
Höhe der Fälle: 23 Meter
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DIE GANZE GESCHICHTE
Allein der Thurfälle wegen braucht man nicht ins Toggenburg zu reisen. Es gibt grössere Wasserfälle in der Schweiz. Diese hier sind vergleichsweise bescheiden. Aber einfach und schön! Man erreicht sie in einer knapp 15 Minuten Wanderung durch das Chämmerlitobel vom Dorf Unterwasser her. Einer Wanderung, die eher einem Spaziergang gleicht. Unterwasser liegt an der Strecke nach Wildhaus, wo ich Euch einen Besuch der Alp Gamplüt wärmstens (!) empfehle. Sportfreaks können von dort sogar mit einem Trottinett zu Tale brettern 🙂 .

Thurwasserfälle: Danke an die Säntisthur

Die Thurwasserfälle also: 23 Meter hoch und im Doppelpack zu bestaunen. Denn dabei handelt es sich um eine zweistufige Kaskade der Säntisthur, einem der Quellflüsse der Thur. Der «Obere Thurfall» ist 13 Meter stark, der «Untere Thurfall» 10 Meter.

Aussichtsplattformen für Ein- und Aussicht

Aussichtsplattformen gibt’s auch, sogar drei davon. Und via Felstunnel mit «Aussichtsfenstern» sind weitere Aussichtspunkte erreichbar. So kann man beide Fälle sowie die Zuflüsse dazu aus unterschiedlichen Perspektiven erleben. Sofern genügend Wasser fliesst; was vorab im Sommer nicht immer garantiert ist.

Nix mit Aussicht

Was man allerdings nicht erwarten darf: Weite und Panorama. Denn allein das Wort Chämmerlitobel verrät, was hier Sache ist. Es wird eng und enger. Doch das Schluchten-Feeling hat eine eigene Faszination. Und falls es jemandem zu eng in der Brust werden sollte 😊: Nur 14 Kilometer entfernt liegt Krummenau – und von dort geht’s hinauf auf die Wolzenalp, einer Moorlandschaft, die mit ihrer Weite und dem Licht an den Hohen Norden erinnert.

Weitere spannende Wasserfälle:

Wasserfall Jaun: Das grosse Spucken
Allmenbachfall: Gibt’s gar nicht!
Sormattfall: Ein Fall für zwei

Teddy B, Juli 2019

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1 Kommentar

  1. Das es größere und vor allem spektakulärere Fälle, als die Thurfälle gibt, kann ich nur bestätigen. Man muss nur an die Trümmelbachfälle in Lauterbrunnen denken.
    Dennoch kann ich diese Wasserfälle empfehlen wenn man, so wie Teddy B sagt, so wie so in der Gegend ist. Denn einen gewissen Charme haben sie definitiv.
    Besonders in Erinnerung blieben mir die “glasklaren” Türkisblauen Stellen innerhalb der Wasserfälle, die Tunnelpassagen im Fels (ein Hauch von Trümmelbachfällen) und eben die halboffene Höhle am oberen Ende, von der man einen tollen Blick auf den unteren Teil des Wasserfalls hat.
    Trotz Hochsommer kann ich mich über die Wassermengen an diesem Tag wohl auch nicht beschweren. Es kam genügend Wasser für ein entsprechendes Erlebnis.

    Als alternative zu Teddy B’s Vorschlag, kann man die Wasserfälle auch als Rundwanderung entdecken. Dazu wandert man den Berg hinauf, bis Kühboden und erkundet dann die Thurfälle von oben her. Damit bekommt man dann auch noch ein Panorama auf die Churfirsten geboten, die Mühen des Aufstiegs lohnen sich also.
    Am Anfang der Wasserfälle befindet sich dann auch ein Rastplatz mit Grillstelle zum verweilen, wer das möchte.
    Um einen Tagesausflug aufzufüllen, oder für einen schönen Tagesabschluss/Abendspaziergang (sind 24/7 begehbar), kann man die Wasserfälle damit wärmstens empfehlen.

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