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Dieser Skulpturenpark ist weder ein klassischer Wander- noch ein Höhenweg, sondern viel mehr eine Art «Kunst-Weg», dessen Route man frei wählen kann. Fix ist nur die Grösse, nämlich 100 Hektaren. Sie gehören Kloster Schönthal in Langenbruck (BL).

DIE FAKTEN
Kloster Schönthal: Ehemaliges Benediktinerkloster mit angrenzendem Skulpturenpark
Höhe: 734 m.ü.M.
Lage: Nordöstlich des Passdorfes Langenbruck im Basler Jura
Skulpturenpark: 100 HA umfassendes Gelände mit Hügeln und Wäldern
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DIE GANZE GESCHICHTE
Das Kloster liegt eingebettet in die hügelige, liebliche Jura-Landschaft von Baselland und hat eine über 800-jährige Geschichte. Gebetet allerdings wird hier schon lange nicht mehr: Seit dem Jahr 2000 gilt Schönthal als Kunstort.

Kunst aus verkohlten Kastanienbäumen

Vor dem Kloster und auf den Wiesen und in Wäldern der Umgebung sieht das dann so aus: Hier ein Pfefferbaumzweig aus Chromstahl, dort mitten im Wald verkohlte Kastanienstämme und ein paar hundert Meter weiter ein überdimensionierter Kamm aus Stahl, dessen Form exakt einem Hügelkamm in der Nähe entspricht. «Ortsspezifische Skulpturen» heisst das auf Kunst-Deutsch. Geschaffen wurden die Skulpturen von Schweizer und internationalen Künstlern – für die Wiesen und Wälder des Schönthals. Momentan säumen 33 Werke die Wege und Pfade, und die Sammlung wächst ständig weiter. Deshalb ist dieser «Kunst-Weg» Jahreszeiten-unabhängig. Ob im Herbst, wie bei meinem letzten Besuch, im Winter, Frühling oder Sommer: Die Kunstwerke «passen» sich der sich verändernden Natur irgendwie an – und werden so immer wieder neu entdeckt.

Kunstwerke in der Natur: Skulpturenpark Schönthal.

Drauflos wandern – und staunen

Was mir am Skulpturenpark Schönthal gefällt: Man muss nicht diesen oder jenen Weg gehen, um anzukommen. Auch wenn es einen Wegplan gibt für besonders Interessierte. Alle Wege nämlich führen irgendwann zurück zum Kloster. Deshalb kann man einfach so drauflos wandern, nach Lust und Laune. Zwischen 1 ½ Stunden und vier Stunden Zeit sollten reichen, um die Symbiose von Kunst und Natur auf sich wirken zu lassen. Das mit dem «Verstehen» übrigens finde ich nicht so wichtig. Auch Pipilotti Rist habe ich nie richtig verstanden und trotzdem gemocht.
Zum Schluss willst Du sicher wissen, wo dieses Schönthal überhaupt liegt – und mit ihm Langenbruck. Keine zehn Kilometer von Egerkingen (SO) entfernt; dort, wo sich die Autobahnen A 1 und A 2 kreuzen. Höchste Zeit also, sich auf ein paar «Ortsspezifische» Fakten mehr einzulassen…

Teddy B, September 2017

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