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Er steht auf der Bucket List unzähliger Touristen und ist auch unter Schweizern äusserst beliebt: Der Oeschinensee ob Kandersteg im Berner Oberland.

DIE FAKTEN
Höhe: 1578 m.ü.M.
Lage: über Kandersteg im Berner Oberland
Besonderes: Gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO
Anreise: Mit der Bahn bis Kandersteg und weiter mit dem Bus (8 Min.) oder zu Fuss (15 Min.) zur Talstation der Gondelbahn Kandersteg-Oeschinen. Mit dem Auto direkt zur Talstation. Parkplätze vorhanden (Tagesgebühr: CHF 5.–)
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DIE GANZE GESCHICHTE
Geht es um die ominösen Bucket Lists (all jene Dinge, die man im Leben einmal gemacht, gesehen, erlebt haben sollte), steht er bei Touristen ganz oben: Der Oeschinensee ob Kandersteg. Auch Schweizer pilgern in Scharen zu ihm hin – vorab im Sommer.

Oeschinensee: Trumpft ganz schön auf

Seine Trümpfe: * Top-Lage, eingerahmt von Dreitausendern wie der berühmten Blüemlisalp und diversen «Hörnern»: etwa Oeschinenhorn, Fründenhorn und Doldenhorn * Weltnaturerbe der UNESCO (seit 2007) * Ausgangspunkt für tolle Wanderungen * im Sommer beliebt zum Baden * Ruderboot-Vermietung * Sommerrodelbahn (bei der Bergstation) * 2 Bergrestaurants bzw. -hotel(s) an bester Lage.

Eingerahmt von Dreitausendern: Oeschinensee.

Perfekt erreichbar

Gewiss, der Oeschinensee ist wunderschön und entspricht einem klassischen «Bilderbuch-See». Darüberhinaus ist er sehr gut erreichbar – für alle. Nicht mal «richtige» Kleidung benötigt man 🙂 . Von der Bergstation der Gondelbahn führt ein breiter Wanderweg in 30 Minuten weitgehend abwärts Richtung See. So trifft man denn im Sommerhalbjahr Heerscharen von Gästen aus aller Welt. Ausserdem gibt’s diverse idyllische Picknick- und Grillplätze – viele davon in bewaldetem Gebiet. Im Berghotel Oeschinensee werden Picknickkörbe und diverses Grillzubehör verkauft bzw. vermietet. «Allein» allerdings fühlt man sich hier kaum je ☹.
Zwei Tipps: 1. Wählt für einen Besuch entweder die frühen Morgen- oder Abendstunden! 2. Besucht den Oeschinensee im späteren Sommer! Dann haben ihn die diversen Gletscherbäche weitgehend satt gemacht bzw. aufgefüllt, so dass kaum mehr Schotter und Kies zu sehen sind. Und sämtliche Selfies mit dem Oeschinensee für einen Wandkalender Deluxe herhalten können.

Geniessen an bester Lage in zwei Bergrestaurants.

Zu Fuss zurück nach Kandersteg

Wer die Schönheit dieser Gegend auf sich wirken lassen will, verbindet den Besuch mit einer Wanderung – zum Beispiel zurück nach Kandersteg, weitgehend dem Öschibach entlang (er schreibt sich wirklich mit «Ö» 😊 ). Dieser fliesst unterirdisch vom Oeschinensee ab und tritt kurz darauf wieder ans Tageslicht. Die Wanderung dauert knapp 50 Minuten, es geht bequem bergab, und vis-à-vis donnert der kaum bekannte Almenbachfall in die Tiefe.


Drei Trümpfe auf einen Schlag

Weil klassische Ausflügler kaum einen ganzen Tag am Oeschinensee verbringen, empfehle ich Euch folgendes: Besuch des Sees am frühe(re)n Morgen – Wanderung zurück nach Kandersteg und auf die andere Talseite zur Gondelbahn Kandersteg-Allmenalp – Mittagessen an Panoramalage auf der Allmenalp im Allmen-Beizli auf über 1700 Metern – anschliessend Kurz-Besuch des Almenbachfalls – auf der Rückreise am frühen Abend Zwischenhalt beim berühmten Blausee, wenige Kilometer unterhalb von Kandersteg.
So kriegt Ihr drei auf einen Schlag: Zwei Superstars wie den Oeschinen- und den Blausee und einen wirklichen Geheimtipp, die Allmenalp.

Teddy B, Juni 2019

PS: Immer praktisch ist ein Wanderführer; über das Berner Oberland gibt es viele Bücher, bequem online zu bestellen:
Buchhaus.ch – Schweizer Online-Buchhandlung

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