Längst ein Klassiker und trotzdem immer wieder eine neue Erfahrung! Wer keine Angst vor nassen Hintern und blaue Flecken hat, nimmt sich den Engadiner Ausflugsberg Muottas Muragl als Schlitteldestination vor.

DIE FAKTEN
Höhe: 2453 m.ü.M.
Lage: Oberengadin (GR)
Kleidung: Wind- und Wasserdicht!
Anreise: Mit dem Auto bis Punt Muragl zur Talstation der Standseilbahn Muottas Muragl (Parkplätze vorhanden); mit der Rhätischen Bahn  (RhB) via Chur-Tiefencastel ins Engadin oder via Klosters über den Vereina-Tunnel direkt zur Talstation.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Das Restaurant Muottas Muragl mag ich nicht nur aufgrund seines einzigartigen Panoramas über das Oberengadin und gleich drei Seen: Den St. Moritzersee, den Silvaplaner- und den Silsersee. Schliesslich bietet auch die Diavolezza ein Hammer-Panorama. Ebenso der Moléson und der Monte Tamaro. Es liegt auch nicht an der grossen Sonnenterrasse auf fast 2500 Metern Höhe, wo man bei einem Cüpli oder auch zwei bestimmt toll Farbe ansetzen und Smalltalk mit den Tischnachbarn führen kann. So denn die Sonne scheint.

Die heisseste Schlittelbahn der Schweiz

Das Panorama-Restaurant – es sind sogar deren drei – des Romantik Hotels Muottas Muragl  ist für mich vielmehr Ausgangspunkt für die heisseste Schlittelpartie der Schweiz: 4, 2 Kilometer Länge, 20 Kurven und über 700 Höhenmeter gilt es zu bewältigen, bis man die Talstation der Standseilbahn Muottas Muragl erreicht. Und wenn ich schlitteln möchte, dann mag ich es an einem Stück. Also nicht dauernd stoppen und zwischendurch durch den (Tief-)Schnee stapfen. Die Schlittelpiste am Muottas Muragl ist meist bis weit in den März hinein präpariert und befahrbar. Und wer Angst vorm «Fliegen» hat: Vom Muottas Muragl geht auch ein Schneeschuh-Wanderweg ab. Und was gilt in Sachen Kleidung? Natürlich:
Wind- und Wasserdicht!


Das ganze Oberengadin zu Füssen

Doch zurück zum Schlitteln! Die Landschaft aus weiss getünchten Föhren- und Lärchenwäldern ist märchenhaft und Schneewittchen-like; sofern man Zeit hat, so viel Schönes zu bestaunen. Denn es geht husch-husch zu Tal. Viele besonders «heisse» Kurven sind gut verpackt und gesichert, aber auch die langen Geraden haben es in sich. Ich wage mich deshalb nie ohne Helm und gute Schuhe auf den Höllentrip durch den Schnee. Und doch: Kaum heil unten an der Talstation angekommen, muss ich gleich wieder hoch. Dann aber mit dem «Bähnli»; zum Glück gibt’s Tageskarten.

Teddy B, Januar 2016

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