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Er gehört zu den Luganer Voralpen und ist ebenso berühmt für sein 360 Grad-Panorama wie für seine Kirche, konzipiert von Stararchitekt Mario Botta: Der Monte Tamaro.

DIE FAKTEN
Höhe: 1962 m.ü.M.
Lage: Tessiner Berg oberhalb des Dorfes Rivera
Seilbahn-Betrieb: April bis anfangs November
Anreise: Mit der Bahn nach Rivera-Bironico, Seilbahn-Station ist 300 Meter entfernt; mit dem Auto über die A2 (Ausfahrt «Rivera»); grosser Parkplatz
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DIE GANZE GESCHICHTE
Ausgangspunkt für das Abenteuer Tamaro ist das Dorf Rivera; dort, wo man gewöhnlich auf der Autobahn südwärts braust. Mit einer Seilbahn gehts in wenigen Minuten himmelwärts auf über 1500 Meter Höhe zur Alpe Foppa. Und natürlich gibts hier ein Restaurant samt grosser Terrasse und Liegestühlen; das Tessin verspricht Sonne.

Monte Tamaro: Ein Stückchen näher am Himmel…

Foppa ist auch Botta

Doch das Foppa-Gebiet ist vor allem Botta-Gebiet. Unser aller beziehungsweise der Tessiner Architekt Mario Botta hat hier in den neunziger Jahren mit der Kirche Santa Maria degli Angeli etwas wirklich Besonderes erschaffen. Der italienische Künstler Enzo Cucchi gab noch eins drauf, indem er das Gotteshaus mit seinen Malereien ergänzte.

Mario Bottas Gotteshaus fasziniert an allen Ecken.

Selbst Architektur- und Kulturmuffel kommen hier ins Staunen und Schwärmen. Viel Stein, viel Moderne – und das alles am Abgrund. Trotzdem fühle ich mich jeweils dem Himmel so nah. Ein bisschen so wie in Brione sopra Minusio, obgleich jene Kapelle viel viel kleiner und «unbedeutender» ist. Oder auf der Rigi in der liebenswerten Kapelle Rigi Scheidegg.


Monte Tamaro – dem Himmel so nah

Noch näher gehts nur vom Gipfel des Monte Tamaro aus. Dieser liegt eine runde Stunde weiter zu Fuss bergan auf exakt 1962 Metern Höhe. Aber Achtung: Das letzte Stück ist ziemlich stotzig, so dass nicht ganz Schwindelfreie ins Bibbern kommen. Ähnlich wie beim Endspurt auf den Igl Compass (GR) oder auf das Faulhorn (BE). Und bitte nicht in Sandalen oder Turnschuhen hinauf zum Gipfel stolpern: Gute Wanderschuhe sind ein Muss.

Gipfel über Gipfel und über allem die Schweizerfahne – Heimatgefühle pur.

Dolce Vita-Panorama

Wer es bis zum Gipfel schafft, wird mit einem Dolce Vita-Panorama der Extraklasse belohnt. Wo sonst liegt einem der Lago Maggiore so zu Füssen wie vom Monte Tamaro aus! Ganz so, als ob man direkt vom Himmel in den tiefen Süden eintauchen würde. Übrigens: Auch auf der «anderen Seite» gibt es spannende Berge, zum Beispiel den Pizzo Leone; schaut Euch dazu diesen Blog-Beitrag an 🙂 !

Teddy B, August 2018

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1 Kommentar

  1. Stimmt! Auch für mich ist der Monte Tamaro einer der schönsten Gipfel der Schweiz. Diesen Weitblick vergesse ich so schnell nicht mehr!

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