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Zwei Kirchen, ein Restaurant und viel Natur drumherum: Die Insel Ufenau im Zürichsee ist ein perfektes Ausflugsziel für Jung und Alt.

DIE FAKTEN
Lage: Zürichsee, 0.9 km vor Pfäffikon (SZ)
Masse: 470 Meter lang bzw. 220 Meter breit bzw. 11.3 ha gross (Fläche)
Restaurant: Inselwirtschaft Ufenau (Mai bis Oktober)
Besonderes: Grösste Insel der Schweiz, die nicht durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist
Anreise: Via Schiff im Rahmen einer Zürichsee-Rundfahrt ab Zürich bzw. diversen Seegemeinden sowie direkt ab Rapperswil (ca. 15 Min.).

DIE GANZE GESCHICHTE
Manchmal möchte man einfach weg und ab auf die Insel. Aber die Zeit reicht nicht, mit den Finanzen harzt es, und eine lange Anfahrt liegt auch nicht drin. Für solche «Not-Fälle» – und für alle anderen 😊! – ist die Insel Ufenau eine Top-Alternative.

Insel Ufenau: Einsiedeln spricht mit

Man erreicht die Ufenau einfach mit dem Schiff; zum Beispiel im Rahmen einer Seerundfahrt ab Zürich oder direkt von Rapperswil. In einer knappen halben Stunde ist das Eiland – übrigens Naturschutzgebiet – umrundet. Baden darf man hier nicht, beten aber gerne. Schliesslich gibt’s auf der Insel gleich zwei Kirchen, darunter die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Diese soll auf den Fundamenten eines gallo-römischen Tempels ruhen. «Gehören» tut die Ufenau seit über 1000 Jahren dem Kloster Einsiedeln. So wie der Rebberg Leutschen oder das Kloster Fahr, über welche ich auch schon berichtet habe.

Lustwandeln à la Insel Ufenau – Weinreben inclusive.

Zumthor und doch kein Restaurant

Auch wer es weniger auf geistliche und mehr auf weltliche Genüsse abgesehen hat, wird auf der Ufenau fündig: Denn mittendrin gibt es eine richtig schöne «Garten-Beiz» (Selbstbedienung) unter alten Bäumen, die Inselwirtschaft Ufenau. Zwar hätte Vorzeige-Architekt Peter Zumthor anfangs des neuen Jahrtausends hier ein ganz neues Ausflugsrestaurant konzipieren sollen. Doch wurde dieses Vorhaben durchkreuzt. Denn, so entschied das Bundesgericht damals, in einer Moorlandschaft wie dieser darf nicht ganz «neu» gebaut werden. Also hat man 2017 das bisherige Ausflugsrestaurant restauriert, und das passt durchaus.

Fischchnusperli sollen’s richten

Bei schönem Wetter ist das Openair-Lokal meistens sehr gut besetzt. Aber der Service bleibt selbst bei Grossandrang freundlich und aufmerksam, die Gerichte – darunter die Spezialität «Fischchnusperli» – sind einfach, gut und bezahlbar.
Zwei bis 2 ½ Stunden reichen für einen Aufenthalt auf der Ufenau. Dann fühlt man sich gestärkt für den Weg zurück in den Alltag. Ein Schiff wird kommen. Garantiert 😊!

Teddy B, August 2019

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