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Hier gibt’s viel Action und wenige Meter abseits Natur pur: Die Fräkmüntegg auf halbem Weg zum Pilatus ist ein Ausflugsziel für jung und alt – und viele Touristen.

DIE FAKTEN
Höhe: 1408 m.ü.M.
Lage: nordöstlicher Ausläufer des Pilatus
Besonderes: an der Grenze zwischen den Kantonen NW und LU
Wanderkarten Pilatus & Umgebung:
Buchhaus.ch – Schweizer Online-Buchhandlung
Anreise: via Kriens (LU), anschliessend weiter mit der Gondelbahn
Anreise planen

DIE GANZE GESCHICHTE
Es gibt diese Ziele, die allen etwas bieten. Den Kindern, den Jugendlichen, den Junggebliebenen und den Gästen von weit her. Die Fräkmüntegg ist so ein Ziel. Zwar ist ihr Name ziemlich hässlich, doch den Grund dafür verrate ich Euch erst am Schluss 😊.

Fräkmüntegg: Massenziel und Rummelplatz

Die Fräkmüntegg also. Kritiker werden sie als Massenziel und Rummelplatz schelten, und mit beiden haben sie nicht ganz unrecht. Wie die Rigi oder der Blausee gehört auch diese Ausflugs-Destination zu den Favoriten vieler in- und ausländischer Gäste. Die Fräkmüntegg ist – gutes Wetter vorausgesetzt – ständig gut besucht. Zum einen erreicht man die Fräkmüntegg von Kriens aus bequem mit einer kleinen Gondelbahn innert 30 Minuten und kann bei Bedarf umsteigen auf die grosse Gondel hinauf zum Pilatus.

Gondel und Seilpark inklusive: Fräkmüntegg.

Action mit Stil

Zum andern wurde auf der Fräkmüntegg in den letzten Jahren umfassend «aufgerüstet». Zusätzlich zur Sommer-Rodelbahn gibt es einen «Wipfelpfad» unter Bäumen, ausserdem «Tree Tents» (schwebende Baumzelte), und schliesslich den grössten Seilpark der Zentralschweiz. Ganz neu ist auch der «Dragon Glider», mit dem man, an Seilen befestigt, sozusagen durch den Wald «fliegt». Es gibt auch ein Restaurant, Kioske, Liegestühle zum Abtauchen und eine Menge mehr.

Kick für Kids: Seilpark – originell umgesetzt.

Panorama garantiert

Action ist also garantiert. Aber ich muss gestehen: Die Anlagen sind sehr schön gemacht und gut in die Landschaft integriert – Holz dominiert. Ausserdem ist die Aussicht von der Fräkmüntegg auf den Vierwaldstättersee bei schönem Wetter phänomenal! Man sieht den Bürgenstock, Weggis, die Rigi und zig weitere Gipfel. Ausserdem kann man von hier aus tolle Wandertouren unternehmen, etwa Richtung Eigenthal. Spätestens nach fünf Minuten Wanderzeit ist man weitgehend allein und weg vom Trubel.

Abseits vom Rummel: Wandern nach Eigental.

Entspannen am «gebrochenen Berg»

Aber ich habe Euch versprochen, den Grund für den «hässlichen» Namen Fräkmüntegg zu verraten. Der kommt nicht von ungefähr. Das Pilatusmassiv, wovon die Fräkmüntegg einen Teil bildet, wurde nämlich im Mittelalter «Mont Fractus» genannt. Was so viel heisst wie «gebrochener Berg». Oder eben Frakmont oder Fräkmünd. Der heute Name «Pilatus» entstand erst viel später, die Fräkmüntegg aber ist geblieben. Was beweist: «Zerbrochen» ist dieser Ort an seinem Namen definitiv nicht :).

Teddy B, Juni 2019

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