Werbung

Im Museum «Chaplin’s World» von Charlie Chaplin wird der grosse Meister wieder lebendig und ein Besuch zu einer phantasievollen Reise.

Name: Chaplin’s World
Lage: Corsier-sur-Vevey (VD)
Zeit einplanen: Mindestens 2 Std.
Besonderes: Kostenlose Besucher-App zum Downloaden (am Eingang)
Anreise: Mit den SBB bis Vevey, anschliessend mit dem Stadtbus (Nr. 212) bis Haltestelle «Chaplin». Mit dem Auto direkt zum Museum. Grosser Parkplatz (gebührenpflichtig).

DIE GANZE GESCHICHTE
Es gibt Museen, die informieren. Museen, die unterhalten. Und Museen, die ans Herz gehen. «Chaplin’s World» erfüllt gleich alle drei Kriterien. «You’ll never find rainbows if you are looking down» («Du wirst nie Regenboden finden, wenn Du zu Boden blickst») steht im Entrée der Villa Manoir de Ban im Dorf Corsier-sur-Vevey. Jener Villa hoch über dem Genfersee, die der grosse Charlie Chaplin mit seiner Familie von 1952 und 1977 – dem Jahr seines Todes – bewohnte.

Chaplins Villa Manoir de Ban in einem grossen Park.

Charlie Chaplin, mehr als ein Komiker

Der Besuch «seiner» Welt gleicht ebenfalls einer Reise zum Regenbogen. Denn Charlie Chaplin war so viel mehr als ein Komiker. Er war auch Schauspieler, Regisseur, sogar Komponist. Einer, der sich traute, die Wahrheit zu sagen oder vielmehr zu spielen. Ein grosser, weiser Mann. Und ein absoluter Perfektionist, der eine Szene immer und immer wiederholen (lassen) konnte, bis sie zu 100 Prozent stimmte.

Lieber Bekannter im Badezimmer: Albert Einstein.

Wandeln durch Chaplins persönliche Gemächer

Seit 2016 steht das Wohnhaus des Chaplin-Clans einem breiten Publikum offen. Hier wandelt man durch das persönliche Leben des grossen Meisters; besichtigt etwa die Bibliothek, in der Chaplin im hohen Alter täglich Stunden verbrachte. Das Badezimmer, wo inzwischen auch Einstein zugegen ist, ein Bekannter Chaplins. Und bestaunt das edel ausgestattete Esszimmer, wo Jung und Alt der grossen Familie zusammenkam. Schliesslich hatte der Komiker mit seiner dritten Frau Oona O’Neill acht (!) Kinder.

Auf Schritt und Tritt Charlie Chaplin nahe.

Ein Museum, das lebt

Neben der stattlichen Villa inmitten eines riesigen Gartens wurde 2016 das eigentliche Museum eröffnet. Hier kann man nicht nur Dutzende von Filmszenen miterleben – nein, man fühlt sich zurück versetzt in Chaplin’s Welt. Da sind auch Wachsfiguren von ihm selbst und berühmten Menschen aus seinem Umfeld zu bestaunen – eben solche wie Albert Einstein. Private Filmaufnahmen, die den Meister mit seiner Familie zeigen. Und mehrere «Chaplin-Mini-Studios», welche die Welt des Stummfilmkinos wiederaufleben lassen.

Chaplin’s World: Alles Filmkulisse oder was?

Morgens hat man Charlie für sich allein

Teddy B’s Tipp: Besuche «Chaplin’s World» morgens gleich nach der Öffnung (9 Uhr); dann sind noch kaum Gruppen unterwegs, und Charlie Chaplin «gehört» für eine kurze Weile (fast) Dir allein.

Noch mehr erfahren über Charlie Chaplin? Die Bücher dazu:
Buchhaus.ch – Schweizer Online-Buchhandlung

Teddy B, August 2019

Besuche mich auch auf FacebookInstagram und abonniere meinen Videokanal!

Werbung

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here