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Er ist kein «Grosser» – und auch kein bedeutender Gipfel. Trotzdem eignet sich der Atzmännig (SG) als winterliches Ausflugsziel über dem Nebel. Das familiäre Gebiet bietet einfache Pisten und hübsche Beizlis – und eine Top-Weitsicht über den Zürichsee.

DIE FAKTEN
Höhe: 1200 m.ü.M.
Lage: Zwischen Zürcher Oberland, Linthebene und Rickenpass
Anreise: Mit Auto oder ÖV via Rapperswil oder Reichenbach (SG) bzw. Zürich oder Winterthur (ZH), Wil oder vom Toggenburg (SG) her zum Ausgangspunkt Goldingen.
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DIE GANZE GESCHICHTE
Ihre grosse oder zumindest «grössere» hat die Destination Atzmännig im Sommer. Dann, wenn die beliebte und bekannte Sommerrodelbahn – die erste der Schweiz! – in Betrieb ist und sich das Gebiet auf verschiedenen Wanderwegen erkunden lässt. Etwa auf einer dreieinhalbstündigen Rundwanderung von Atzmännig über den Tweralpspitz zum Bergrestaurant Chrüzegg und zurück zur Talstation. Auch der fast 90 Kilometer lange Toggenburger Höhenweg führt hier vorbei.

Atzmännig: Beliebt bei Familien

Im Winter verwandelt sich das Atzmännig-Gebiet – etwa 20 Kilometer von Rapperswil (SG) entfernt – in eine familiäre Sportdestination. Mit einigen Skiliften, einem Sessellift, Schneeschuh-Trail und Schlittelbahn. Keine Wahnsinns-Pisten und -Bahnen, sondern angenehm unaufgeregt. Also ideal für Kids, Geniesser und Wintersport-Einsteiger.

Sonnendestination über dem Nebel

Allein die über 1000 Gratis-Parkplätze an den Talstationen in Goldingen lassen erahnen, wie viele Bergfans hier an schönen Tagen eintrudeln. Denn das grosse Plus des Ätzmännig: Der «Gipfel», der nicht viel mehr als das obere Ende der Sesselbahn ist, thront auf 1200 Metern. Und somit über dem Nebel, der im Winter häufig bleiern über dem Unterland liegt. Das Panorama verspricht eine echt fantastische Rundsicht. Alle sind die da, die Grossen. Und auch all die dazwischen: Säntis und Churfirsten, der Zürichsee mit seinen Inseln Ufenau und Lützelau, die Rigi, der Glärnisch, die Mythen und der Pilatus. Sogar das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau gibt sich von fern zu erkennen.

Winterwandern: So so, lala…

Für klassische Winterwanderungen gibt es vermutlich besser geeignete Destinationen als Atzmännig. So etwa Sattel-Hochstuckli, den nahen Bachtel oder die Gemmi. Aber wer einfach kurz Sonne tanken, frische Luft plus Panorama geniessen möchte, ist hier bestens bedient. Kurz unterhalb des Gipfels thront ausserdem das Bergrestaurant Harz samt Terrasse und Weitblick über den Zürichsee. Von da aus kann man zu Fuss oder mit Schneeschuhen zurück zur Talstation stapfen, eine Sache von etwa einer Stunde. Allerdings ist der Weg kaum präpariert, so dass man immer mal wieder im Schnee versinkt; auch das eine Form des Abtauchens 😊.

Teddy B, Februar 2019

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